Der Luffaschwamm oder die Luffagurke sind die Umgangssprachlichen, jedoch gängigeren Bezeichnungen für den Luffakürbis (Luffa aegyptiaca). Wie der richtige Name bereits vermuten lässt, müssen für den Erhalt des Schwammes keine Ozeane geplündert werden, denn es handelt sich um ein Kürbisgewächs. Genauer gesagt ihr schwammiges Leitbündelgeflecht, welches sich von der gärenden Frucht abgelöst hat.
Es unterscheidet sich aber auch in der Textur von den Meeresschwämmen, denn auch in Wasser eingeweicht behält es eine leicht ruppige Konsistenz, die am ehesten mit einem Massageschwamm vergleichbar ist.
Von besonderem Interesse ist er auf diesem Blog, da er das absolut unterstützenswertestes Peelingutensil überhaupt ist. Es ist Biokosmetik pur, denn es ermöglicht das abrubbeln der Haut ohne jeglichen Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe in Drogerieüblichen Peelings. Hinzu kommt das große Kostenersparnis, nicht nur weil weitere Produkte überflüssig werden, sondern auch, weil er je nach Form und Verarbeitung (sowohl in Naturform als auch z.B. in Tierform ausgeschnitten erhältlich) für unter einem Euro zu erhalten ist.
Peeling ist aus vielen Gründen der Gesundheit zuträglich und nach Prozeduren wie dem entwachsen mit Halawa unumgänglich, denn es entfernt abgestorbene Hautschüppchen, öffnet verstopfte Poren und vermindert so die Häufigkeit von eingewachsenen Härchen. Außerdem beschleunigt es so den Hauterneuerungsprozess und fördert die Durchblutung und eine gute Durchblutung ist bekanntlich gut für den Kreislauf. Wenn man auf den Rat der alten Chinesen hören möchte, so sollte man übrigens in kreisenden Bewegungen, immer entgegen des Herzens peelen und massieren.
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