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Methylparaben -schädlicher künstlicher Konservierungsstoff






Bei Methylparaben (4-Hydroxybenzoesäuremethylester) handelt es sich um einen synthetischen Konservierungsstoff, der sich in einigen flüssigen Arzneimitteln wie Paspertin sowie in zahlreichen Kosmetikprodukten findet, so zum Beispiel in Haarshampoos, Duschgels, Lotionen, Pudern, Mascara, Lippenstiften oder Deodorants. Dort wirkt er gegen Bakterien sowie Hefe- und Schimmelpilze. Allerdings greift er auch den natürlichen Schutzmantel der gesunden Haut an. In den Zutatenauflistung verbirgt sich dieser Stoff häufig noch unter anderen Bezeichnungen wie Nipagin oder E 218. Dies zu wissen ist wichtig für Allergiker. Neben asthmatischen Anfällen konnte Nesselsucht als Reaktion beobachtet werden. 

Methylparaben hat sich aber mit weiteren unangenehmen Begleiterscheinungen als schädlich erwiesen. Japanische Forscher fanden heraus, dass es in Verbindung mit der UV-Strahlung der Sonne den Hautalterungsprozess beschleunigt. Das bei diesem Prozess führende Lipid-Peroxid lag bei Anwendung methylparabenhaltiger Kosmetika unter Sonneneinstrahlung dreimal höher als ohne Verwendung solcher Produkte.

Zu denken geben sollte, dass Parabene in Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Eine Studie deckte einen Zusammenhang auf zwischen der Verwendung von parabenhaltigen Deosprays und Auftreten von Brusttumoren, darunter Brustkrebs. Andere Wissenschaftler bestreiten diesen Zusammenhang energisch. Vorsorglich ist jedoch empfohlen, Deosprays und Kosmetika zur Anwendung am Oberkörper ohne Parabene herzustellen.
 
 
 





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